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Periderm



 

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Das Periderm ist das sekundäre Abschlussgewebe bei Sprossachse und Wurzel.

Es ist aufgebaut aus:

Wände der Korkzelle sind abwechselnd mit Suberin und Cutin imprägniert.

Funktion und Entstehung

Durch das Dilatationswachstum (Dickenwachstum) wird die Epidermis oft zerrissen daher muss ein zweites Schutzgewebe dahinter gebildet werden. Diese Funktion übernimmt das Periderm.

Im Korkkambium werden nach außen Korkzellen und nach innen in geringer Menge parenchymatische Zellen geschoben.

Die nach außen abgeschobenen Korkzellen sterben ab, da sie kein Wasser mehr durch die Markstrahlen bekommen. Sie färben sich braun, da sie Rindenfarbstoffe ablagern, die als Fäulnisschutz dienen.

Bei manchen Bäumen bleibt das erste Korkgewebe dauerhaft erhalten, sie bilden keine Borke. Man nennt sie auch Peridermbäume oder Rindenbäume. Die bekanntesten heimischen Vertreter sind die Rotbuche, Hainbuche, Gemeine Hasel, Vogelbeere, sowie die Johannisbeeren- und Goldregen-Arten.

Bei der Bildung der Borke spielen Peridermien ebenfalls eine wichtige Rolle.

Literatur

  • Schück, Schuck, Stimm: Lexikon der Baum- und Straucharten. Nikol, Hamburg 2002, S.328. ISBN 3-933203-53-8
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Periderm aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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