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Pansenalkalose



Die Pansenalkalose ist eine Stoffwechselstörung bei Wiederkäuern, sie ist das Gegenteil der Pansenazidose. Hier ist der pH-Wert alkalisch, nämlich bei 7,2 bis 8, teilweise sogar höher.

Symptome

Die Tiere haben verminderten Appetit, blähen sich wiederkehrend auf, haben Durchfall, liegen häufig und haben eine beschleunigte Atmung sowie Krampf und Erregungszustände.

Ursachen

Die Pansenalkalose wird meist durch einen zu hohen Eiweißgehalt der Futterration hervorgerufen. Auch ein zu hoher Anteil an eiweißreichem Konzentratfutter kann ursächlich sein. Durch die Spaltung von Eiweiß kommt es zu einer Erhöhung der Ammoniakkonzentration im Pansensaft, die den Anstieg des pH-Wertes verursacht. Auch zu große Harnstoffmengen in der Ration, nitratreiche Futtermittel oder mit Ammoniak aufgeschlossenes Stroh in größeren Mengen können Pansenalkalose verursachen.

Behandlung & Prävention

Der Tierhalter muss darauf achten, dass die Futterration einen ausgeglichenen Energie- und Eiweißgehalt entsprechend dem Bedarf aufweist. Besonders bei Hochleistungskühen ist darauf zu achten, dass die Ration einen ausreichenden Anteil an Proteinen enthält, die nicht im Pansen abgebaut werden.

Behandelt werden kann die Pansenalkalose zum Beispiel durch Ansäuern des Panseninhalts mit 1 bis 2 Litern Haushaltsessig oder mit einer Pansensaftübertragung.

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Pansenalkalose aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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