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Nikotinpflaster



  Ein Nikotinpflaster ist ein Nikotin-haltiges Präparat zur Unterstützung bei der Raucherentwöhnung unter ärztlicher Aufsicht. Sie ersetzen das bisher durch Rauchen aufgenommene Nikotin und vermindern so die Entzugserscheinungen.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Wie Tierversuche gezeigt haben, hängt die Suchtwirkung von Nikotin sehr stark von der Art der Nikotinzufuhr ab. Gelangt es schnell und in kurzen Stößen ins Gehirn (durch Inhalieren oder intravenöse Zufuhr), macht es süchtig. Wird es dagegen langsam und kontinuierlich zugeführt (durch transdermale Pflaster), bleibt die Suchtwirkung aus.

Die Pflaster enthalten das Alkaloid Nikotin in einer geringen Menge und geben es in einer bestimmten Zeit, z.B. 16 h über die Haut ab.

Beispiele:

  • 16-Stunden-Pflaster mit 8,3 mg, 16,6 mg oder 24,9 mg Nikotin.
  • 24-Stunden-Pflaster mit 17,5 mg, 35 mg oder 52,5 mg Nikotin.

Eine typische Anwendung sieht folgendermaßen aus:

  • 1. Phase (4 - 6 Wochen) mit einem 16- oder 24-Stunden-Pflaster maximaler Dosierung täglich
  • 2. Phase (2 - 4 Wochen) analog mit mittlerer Dosierung
  • 3. Phase (2 - 4 Wochen) analog mit geringster Dosierung

Siehe auch

 
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