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NFS SESAM



Der Nationale Forschungsschwerpunkt SESAM – Swiss Etiological Study of Adjustment and Mental Health – des Schweizerischen Nationalfonds ist eine Langzeitstudie zur Aufklärung der Ursachen psychischer Erkrankungen. Zu diesem Zweck werden rund 3000 Kinder von der 20. Schwangerschaftswoche an 20 Jahre lang wissenschaftlich begleitet, ebenso ihre Eltern und Grosseltern. Sobald die Kinder volljährig sind, können sie ihre Zustimmung zu genetischen Untersuchungen erteilen.

Das Projekt ist an der Universität Basel zu Hause und ist mit finanziellen Mitteln von 22.8 Millionen Franken ausgestattet; der Beitrag des Nationalfonds beläuft sich auf 10.2 Millionen.

Kritik an der Studie wurde zum Beispiel von Gentechnologiegegnern geäussert; Hauptpunkt der Kritik war, dass die untersuchten Personen – die Kinder – wegen fehlender Reife nicht der Teilnahme zustimmen könnten; oder, dass grosse Pharmaunternehmen finanzielle Beiträge an das Projekt geleistet haben. Befürworter hingegen legen Wert auf die schlichte Notwendigkeit solcher Studien, zum Beispiel weil die Ursache von Depressionen mittels anderer Strategien noch nicht zufriedenstellend geklärt werden konnte.

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel NFS_SESAM aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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