Meine Merkliste
my.bionity.com  
Login  

Muskuläre Dysbalance



Unter muskulären Dysbalancen (Ungleichgewicht) versteht man verstärkte Muskelverkürzungen und/oder Muskelabschwächungen zwischen Agonist (= Spieler) und Antagonist (= Gegenspieler) durch einseitige Kraftentwicklung bei gleichzeitiger Vernachlässigung ihrer Dehnungsfähigkeit. Sie werden hervorgerufen durch mangelnde bzw. fehlende körperliche Beanspruchung, einseitige Belastung beim Sport oder im Alltag, ungenügende Regeneration, falsche Bewegungsausführung aber auch Verletzungen am Bewegungsapparat. Durch die ungünstige Belastungsverteilung zwischen Muskel und Gelenk kann es später zu "Arthromuskulären Dysbalancen" (gestörte Muskel-Gelenk-Beziehung) kommen. Diese können schmerzhafte Muskelverspannungen, Überlastung der Sehnen, muskuläre Koordinations- und Funktionsstörungen, sowie Abnutzung des Gelenkknorpels zur Folge haben. Ein Beispiel für Muskuläre Dysbalancen ist der Rundrücken, hervorgerufen durch geschwächte Rückenmuskulatur und verkürzte Brustmuskulatur. Um eine Muskelbalance herzustellen ist hier ein adäquates aus Krafttraining und Dehnung bestehendes Trainingsprogramm notwendig.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Literatur

  • Lenhart/Seibert: Funktionelles Bewegungstraining - Muskuläre Dysbalancen erkennen, beseitigen und vermeiden, Urban & Fischer Verlag, ISBN 3-437-46671-2
Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen!


Die Rückenmuskulatur gehört zu den Tonischen Muskeln (meist Haltearbeit) ist also verkürzt. Die Bauchmuskulatur gehört zu den phasischen Muskeln (meist Bewegungsarbeit) die zur Abschwächung neigen.

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Muskuläre_Dysbalance aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Ihr Bowser ist nicht aktuell. Microsoft Internet Explorer 6.0 unterstützt einige Funktionen auf Chemie.DE nicht.