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Muskelhypotonie



Klassifikation nach ICD-10
R29.8 Sonstige und nicht näher bezeichnete Symptome, die das Nervensystem und das Muskel-Skelett-System betreffen
ICD-10 online (WHO-Version 2006)

Unter dem Begriff Muskelhypotonie (hypoton = mit verminderter Kraft / Spannung) wird in der Medizin ein Mangel an Muskelstärke und Muskelspannung (niedriger Muskeltonus) in der quergestreiften Muskulatur verstanden.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Eine Muskelhypotonie macht sich im Kindesalter z.B. dadurch bemerkbar, dass ein Kind sich beim Stillen sehr anstrengen muss, es sich unüblich wenig bewegt und den Kopf nicht altersentsprechend heben bzw. halten kann.

Muskelhypotonie kann durch Physiotherapie behoben bzw. so weit als möglich ausgeglichen werden.

Bei Kindern mit beispielsweise Pätau-Syndrom (Trisomie 13), Trisomie 15, Trisomie 16, Edwards-Syndrom (Trisomie 18), Down-Syndrom (Trisomie 21), Cri-du-chat-Syndrom, Ohtahara-Syndrom, West-Syndrom (BNS-Epilepsie), Zellweger-Syndrom, Bartter-Syndrom, Laurence-Moon-Biedl-Bardet-Syndrom, Miller-Fisher-Syndrom, Engelmann-Syndrom, Simpson-Golabi-Behmel-Syndrom, Fetalem Alkoholsyndrom oder Prader-Willi-Syndrom gehört eine unterschiedlich stark ausgeprägte Muskelhypotonie meist zum Syndrombild.

Das Gegenteil von Muskelhypotonie ist Muskelhypertonie, also eine unüblich hohe Muskelspannung (Spasmus).

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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Muskelhypotonie aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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