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Max-Planck-Institut für molekulare Genetik



Max-Planck-Institut für molekulare Genetik

Kategorie: Forschungseinrichtung
Träger: Max-Planck-Gesellschaft
Rechtsform des Trägers: Eingetragener Verein
Sitz des Trägers: München
Standort der Einrichtung: Berlin-Dahlem
Art der Forschung: Grundlagenforschung
Fächer: Naturwissenschaften
Fachgebiete: Molekularbiologie, Genetik
Grundfinanzierung: Bund (50%), Länder (50%)
Leitung: Martin Vingron
Mitarbeiter: ca. 435
Homepage: www.molgen.mpg.de

Das Max-Planck-Institut für molekulare Genetik (MPIMG) ist ein Forschungsinstitut im Berliner Ortsteil Dahlem. Es gehört zur Max-Planck-Gesellschaft und befasst sich mit der Molekulargenetik, also der Analyse des Genoms des Menschen und anderer Organismen.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Das Institut wurde 1964 gegründet, Gründungsdirektoren waren Heinz-Günther Wittmann und Heinz Schuster. Thomas Trautner wurde kurz darauf als dritter Direktor ernannt. Die damals drei Abteilungen sowie die Nachwuchsgruppen des nach Otto Warburg benannten Otto-Warburg-Labors zogen 1970 in neue Gebäude um. 1986 wurde ein zusammen mit dem Fritz-Haber-Institut betriebenes gemeinschaftliches Rechenzentrum eröffnet. Ein unter Förderung des Berliner Senats mit der Schering AG gegründetes Institut für Genbiologische Forschungen, das seit dem gleichen Jahr zunächst auf dem Campus des MPIMG betrieben wurde, wurde schließlich unter seinem Direktor Lothar Willmitzer als Max-Planck-Institut für molekulare Pflanzenphysiologie nach Golm bei Potsdam verlegt. Dessen ursprüngliches Gebäude wurde 2001, als auch eine Tochtergesellschaft der Schering AG es verließ dem MPIMG zugeschlagen.

Abteilungen

Das MPIMG gliedert sich seinen Forschungsgebieten entsprechend in folgende Abteilungen und Forschergruppen:

  • Entwicklungsgenetik – Prof. Dr. Bernhard G. Herrmann
  • Analyse des Vertebratengenoms (Genom der Wirbeltiere) – Prof. Dr. Hans Lehrach
  • Molekulare HumangenetikProf. Dr. H.-Hilger Ropers
  • BioinformatikProf. Dr. Martin Vingron

Weitere Forschungsgruppen

  • Entwicklung und KrankheitProf.Dr. Stefan Mundlos
  • Emeritus-Gruppe Prof. Dr. Thomas A. Trautner
  • RibosomenRichard Brimacombe, Paola Fucini, Knud Nierhaus

Otto-Warburg-Labor

Das Otto-Warburg-Labor beherbergt Nachwuchsgruppen, z.Zt.

Siehe auch

  • Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Berlin
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Max-Planck-Institut_für_molekulare_Genetik aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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