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Lynn Margulis



 

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Lynn Margulis (* 1938) ist Biologin und Professorin an der University of Massachusetts Amherst.

Ihre bekannteste wissenschaftliche Leistung ist die Wiederentdeckung und Weiterentwicklung der bereits 1883 von Andreas Franz Wilhelm Schimper postulierten und 1905 von Konstantin Sergejewitsch Mereschkowski erneut vorgeschlagenen Endosymbiontentheorie über den Ursprung von Plastiden und Mitochondrien als ursprünglich eigenständige prokaryotische Organismen, welche zu einem evolutionsgeschichtlich frühen Zeitpunkt eine symbiotische Beziehung mit anderen Zellen eingegangen sind, wodurch sich letztere zu eukaryotischen Zellen entwickelten.

Lynn Margulis ist darüber hinaus als Vertreterin der Gaia-Hypothese bekannt, welche vom britischen Mediziner, Kybernetiker und Klimatologen James Lovelock entwickelt worden ist.

Lynn Margulis war verheiratet mit Carl Sagan und ist Mutter von Dorion Sagan.

Literatur

  • Lynn Sagan (1967). On the origin of mitosing cells. In: J. Theoretical Biology. Bd. 14, Nr. 3, S. 255-274. PMID 11541392 doi:10.1016/0022-5193(67)90079-3


 
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