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Leukozytose



Leukozytose bezeichnet eine Vermehrung an Leukozyten (weiße Blutkörperchen) im Blut. Der Mensch verfügt normalerweise über ca. 4.400 bis 11.300 Leukozyten pro Mikroliter Blut. Wird dieser Wert überschritten, spricht man von einer Leukozytose. Eine Verminderung der Leukozytenzahl nennt man Leukopenie.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Anhand des Differentialblutbildes lässt sich klären, welche Zellart für die Vermehrung der Leukozyten verantwortlich ist. Häufig handelt es sich um eine Vermehrung von neutrophilen Granulozyten (Neutrophilie) oder von Lymphozyten (Lymphozytose), aber auch die übrigen weißen Blutkörperchen können von einer solchen Zellzahlerhöhung betroffen sein (Basophilie, Eosinophilie, Monozytose).

Ursachen

Die Leukozytose kommt bei den meisten infektiösen Prozessen, die mit einer akuten Entzündung einhergehen, z.B. Appendizitis (Blinddarmfortsatzentzündung), Cholezystitis sowie bei Leukämien vor.

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