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Kollenchym



Das Kollenchym gehört zu den Festigungsgeweben von Pflanzen. Das Wort leitet sich ab von griech. kolla = Leim und enchyma = das Eingegossene.

Man unterscheidet hierbei das Kollenchym und das Sklerenchym, wobei das Kollenchym als noch wachstums- und dehnungsfähiges, nicht verholztes Festigungsgewebe aus lebenden Zellen besteht, das Sklerenchym hingegen aus abgestorbenen Zellen. Die lebenden Zellen des Kollenchyms sind meist reich an Chloroplasten, die Kanten bzw. einzelnen Wände sind durch Cellulose- oder Pektinauflagerungen verstärkt.

Man unterscheidet drei verschiedene Arten von Kollenchym:

  • Ecken-/Kantenkollenchym (nicht verholzte Zellwandverdickungen in den Zellecken; an der Mittellamelle unverdickt)
  • Plattenkollenchym (nicht verholzte Verdickungen der tangentialen Zellwände)
  • Lückenkollenchym
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Kollenchym aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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