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Kerley-Linie



Als Kerley-Linien werden in der Medizin zarte Linien auf dem Röntgenbild der Lunge bezeichnet, die im Normalfall nicht zu sehen sind. Kerley-Linien weisen auf pathologisch verbreiterte Septen und Lymphgefäße der Lunge hin, am häufigsten verursacht durch eine Herzinsuffizienz. Auch Pneumonien, Lungenfibrose und eine diffuse Absiedlung von Tumorzellen in der Lunge (Lymphangiosis carcinomatosa) können zu sichtbaren Kerley-Linien führen.

Unterschieden wird zwischen feinen, langen Kerley-A-Linien in den oberen Lungenabschnitten und kurzen, waagerechten Kerley-B-Linien, die in den unteren Lungenabschnitten nahe der Thoraxwand im costophrenischen Winkel verlaufen (vorwiegend rechtsseitig). Kerley-C-Linien sind spinnwebenartige Linien über der gesamten Lunge.

Peter James Kerley (1900 - 1978) war leitender Radiologe am Westminster Hospital, London.

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