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Kataplexie



Kataplexie ist der medizinische Fachausdruck für den erregungsbedingt auftretenden kurzzeitigen Verlust des Muskeltonus. Das Krankheitsbild wurde erstmals 1902 von Leopold Loewenfeld (1847-1924) beschrieben. Dieser Verlust der für die Körperhaltung notwendigen Muskelspannung tritt oft nach Affekterlebnissen auf.

Kataplexie gilt als eines der vier Leitsymptome der neuronal bedingten Schlafstörung Narkolepsie. Dabei können sowohl die gesamte Skelettmuskulatur als auch nur einzelne Muskelgruppen betroffen sein. Häufig sind kurzzeitige Lähmungen der Gesichtsmuskulatur (auffällig an Zunge (Zungenvorfall bzw. schwerfälliges Sprechen) und Lid), der Haltekraft einer Hand oder der Knie (Knieschwäche) für einige Sekunden bis zu wenigen Minuten. In schweren Fällen kann sich die Person nicht auf den Beinen halten und bricht zusammen. Auslöser können neben (selbst schwachem) Erschrecken auch ein Lachreiz (bei Witzen), generell Überraschungen oder andere Affekte sein.

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