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Hypertrophie




Hypertrophie (von grch.: hyper – über(mäßig), trophe – Nahrung) ist der medizinische Fachausdruck für die Vergrößerung eines Organs oder eines Gewebes durch Vergrößerung der Zellen.

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Die Vergrößerung des Organs bzw. des Gewebes ergibt sich nur durch die vermehrte Syntheseleistung (hypertroph = überernährt) der Zellen, nicht aber durch Zellschwellung (verursacht z. B. durch erhöhten Wassereinstrom oder Fetteinlagerung); im Gegensatz zur Hyperplasie ist die Anzahl der Zellen konstant. Die Hypertrophie kann sich durch Entfernung des Stimulus weitgehend zurückbilden. Das Gegenteil der Hypertrophie ist die Atrophie.

Formen

  • Korrelative Hypertrophie wird durch Überproduktion endogener oder Zufuhr exogener Hormone verursacht.
  • Aktivitätshypertrophie bezeichnet die natürliche Anpassung an eine physiologisch funktionelle Mehrbelastung. Darunter fällt als Beispiel das Sportlerherz und das Muskelwachstum durch Krafttraining oder Bodybuilding.
  • Kompensatorische Hypertrophie bezeichnet die krankhafte Anpassung an eine pathologische Mehrbelastung.

Siehe auch

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Hypertrophie aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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