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Hornschwiele



Die Hornschwiele (synonym: Tylom, Tylosis, Tylositas) ist eine Vernarbung der Haut mit lokaler Verdickung des Stratum corneum (Hyperkeratose). Sie tritt als Resultat einer chronisch-traumatischen Dermatitis auf. Die bekannteste Form der Hornschwiele ist das sogenannte Hühnerauge am Fuß.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Entstehung

  Unter mechanischer Belastung, durch Druck oder Reibung, entsteht in der Haut eine minimale Entzündung. Zum Schutz darunterliegender, empfindlicher Zellschichten, wird die Haut - lokal auf die beanspruchte Region begrenzt - zur vermehrten Bildung von Keratino- bzw. Korneozyten angeregt, was eine Verdickung des Stratum corneum zur Folge hat. (Proliferationshyperkeratose)

Die Bildung von Hornschwielen tritt typischerweise vor allem an Fußsohlen und Handflächen als Folge der besonderen, zuweilen berufsbedingten Beanspruchung durch Druck und Reibung auf. Bei entsprechender Belastung auch an anderen Stellen des Körpers.

Behandlung

Nicht selten verschwindet die Hornschwiele von selbst, wenn der auslösende mechanische Reiz endet.

Bimssteine, Hornhautraspeln und Hornhauthobel werden angeboten, um die ungewünschte Hornhaut abzuraspeln oder abzuschneiden.

Außerdem ist eine Behandlung mit hornlösenden Substanzen (Keratolytika) möglich. Meist kommt Salicylsäure zum Einsatz.

In einigen Fällen muss eine chirurgische Korrektur vorgenommen werden.

Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen!
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Hornschwiele aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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