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Helge Ritter



Helge Ritter (* 17. März 1958 in Naila) ist ein deutscher Neuroinformatiker.

Ritter studierte Mathematik und Physik. Er promovierte an der TU München im Bereich der theoretischen Physik. Als Thema wählte er "Selbstorganisierende Neuronale Karten" (Self-Organizing Maps). Nach einem Gastaufenthalt bei Teuvo Kohonen in Helsinki folgte er nach mehreren verschiedenen Aufenthalten einem Ruf an die Universität Bielefeld, wo er seit 1990 die Arbeitsgruppe Neuroinformatik leitet.

In Fachkreisen bekannt wurde Ritter vor allem durch seine Arbeiten auf dem Gebiet Self-Organizing Maps, wo er den Begriff der Hyperbolischen Self-Organizing Map einführte.

Auszeichnungen

  • 1999 "SEL Alcatel Forschungspreis Technische Kommunikation".
  • 2001 erhielt Ritter den höchstdotierten deutschen Förderpreis, den Leibniz-Preis. Aus der Würdigung:

„...Seine interdisziplinär ausgerichteten Arbeiten zeigen, welchen Anteil prärationale Prozesse an natürlichem intelligenten Verhalten besitzen, in welcher Weise diese bereits in einfach gebauten Nervensystemen zu finden sind und wie sie durch neuronale Netze modelliert werden können. Damit übernimmt Ritter eine herausragende Rolle bei der Erforschung sogenannter intelligenter Leistungen.“

DFG Pressemitteilung Nr. 53 08. Dezember 2000[1]

Quellen

  1. http://www.dfg.de/aktuelles_presse/pressemitteilungen/2000/presse_2000_53.html
 
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