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HeLa-Zellen



  HeLa-Zellen sind menschliche Epithelzellen eines Zervixkarzinoms (Gebärmutterhalskrebs) und die ersten menschlichen Zellen, aus denen eine permanente Zelllinie etabliert wurde. Im Jahr 1951 entfernte ein Chirurg bei der Patientin Henrietta Lacks (daher der Name), einer 31-jährigen afroamerikanischen Frau aus Baltimore, einige dieser Zellen von einem Karzinom am Muttermund, um sie auf ihre Malignität zu untersuchen. Die Patientin verstarb 8 Monate später an ihrer Tumorerkrankung. Die entfernten Zellen waren vom humanen Papillomvirus 18 (HPV18) befallen und waren dadurch zu Tumorzellen entartet.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Die Zellen ließen sich kultivieren und vermehrten sich in Zellkultur so gut, dass sie seitdem vielfach in der Forschung eingesetzt werden. HeLa-Zellen wurden inzwischen in vielen Labors der Welt so häufig vermehrt, dass ihre Gesamtmasse die ursprüngliche Körpermasse von Frau Lacks bei weitem übertrifft.

 
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