Meine Merkliste
my.bionity.com  
Login  

Erythroplasie



Die Erythroplasie oder Erythroplasia de Queyrat ist eine an den Genitalen auftretende, durch das humane Papillomviren ausgelöste Hauterkrankung, die zu Hautkrebs führen kann (Präkanzerose). Die Erythroplasie tritt am Penis, der Vorhaut und an den Schamlippen auf. Sie ist gekennzeichnet durch flächig, scharf begrenzte Flecken, die tief rot gefärbt sind und eine matte Oberfläche aufweisen. Die Flecken beginnen klein und wachsen langsam aber stetig weiter und breiten sich in der Fläche aus. Beschwerden sind selten. Die Erythroplasie ist histologisch ein echtes Carcinoma in situ [1], und histologisch dem Morbus Bowen ähnlich, tritt jedoch im Gegensatz dazu nur an den Genitalien auf. Beim Verdacht einer Erythroplasie sollte kurzfristig eine Probe (Biopsie) entnommen und feingeweblich untersucht werden, um einen entstehenden Hautkrebs frühzeitig entdecken und behandeln zu können.

Quellen

  1. Peter Fritsch: „Dermatologie und Venerologie“, Springer Verlag, 2. Auflage 2004, ISBN 3-540-00332-0
Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen!
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Erythroplasie aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Ihr Bowser ist nicht aktuell. Microsoft Internet Explorer 6.0 unterstützt einige Funktionen auf Chemie.DE nicht.