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Erland Erdmann



Erland Erdmann (* 3. September 1944 in Cammin, Pommern) ist ein deutscher Arzt.

Erdmann machte im Dezember 1970 an der Uni Göttingen sein Staatsexamen. Nach verschiedenen Assistenzstellen habilitierte er 1979 mit der Arbeit Quantitative Aspekte der spezifischen Bindung von Herzglykosiden an Membranrezeptoren. 1984 wurde er zum Professor für Innere Medizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München ernannt, ging 1993 an den Lehrstuhl für Innere Medizin mit den Schwerpunkten Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und internistische Intensivmedizin der Universität zu Köln.

Erdmann erhielt 1977 den Albert-Fraenkel-Preis für herausragende junge Nachwuchswissenschaftler, 1997 den Franz-Loogen-Preis für richtungweisende Forschungsansätze auf dem Gebiet der Herz-Kreislaufforschung sowie 1998 den Lingen-Preis, einen der höchst dotierten deutschen Forschungspreise auf dem Gebiet der Kardiologie. Erdmann ist zudem Mitglied zahlreicher in- und ausländischer Fachgesellschaften sowie Lehrbuch-Autor und Mitherausgeber mehrerer Fachzeitschriften der Kardiologie. Erdmann ist Mitglied der Schriftleitung der Deutschen Medizinischen Wochenschrift.[1]

Im Jahr 1995 gründete Erdmann das Herzzentrum der Universität zu Köln in Zusammenarbeit mit der Klinik für Thorax- und Herzchirurgie sowie der Abteilung für Kinderkardiologie und veranlasste 1997 hierfür die Gründung eines Fördervereins. Der Neubau dieses in Europa einmaligen Herzzentrums wurde am 9. Oktober 2007 offiziell eingeweiht.

Am 31. Oktober 2006 wurde Erdmann mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Einzelnachweise

  1. Seite der DMW
 
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