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Der Tintling



Der Tintling
Beschreibung Die Pilzzeitung
Fachgebiet Pilzkunde/Mykologie
Sprache Deutsch
Verlag Der Tintling (D)
Erstausgabe 1996
Erscheinungsweise vierteljährlich
(Verkaufte) Auflage 2500 Exemplare
Chefredakteurin Karin Montag
Weblink http://www.tintling.com
ISSN 595 X ISSN 1430 595 X

Der Tintling ist eine spezielle pilzkundliche Fachzeitschrift im Format DIN-A-5, mit jeweils ca. 80 Seiten.

Der Schwerpunkt sind Berichte und Diskussionen über pilzkundliche/mykologische Themen, insbesondere Großpilze, Taxonomie, Pilzbeschreibungen, Mikroskopie, Nomenklatur, Dialoge mit Menschen, die ebenfalls im Umfeld der Pilzkunde tätig sind, Kulinarisches, Kritisches, Literaturezensionen, Kommunikation, Termine, Folklore/Prosa, Kurioses etc.

Die Zeitschrift erschien zum ersten Mal am 29. März 1996 in einer Auflage von 1000 Exemplaren. Heute erscheint sie 4 x pro Jahr in einer Auflage von 2500 Ex. Die Zeitschrift enthält keine Werbeanzeigen, sondern ausschließlich fachspezifische Informationen.

Außer dem Tintling selbst gibt es auch einen pilzkundlichen Wochenkalender, der jedes Jahr ein anderes Thema hat. Er hat 54 Blatt, mit einem postkartengroßen Bild auf jeder Seite und spezifischen Informationen dazu. In den Kopfleisten sämtlicher Blätter trägt er die Adressen von über 100 pilzkundlichen Institutionen und aller Giftzentralen des deutschsprachigen Raumes.

Namensherkunft

Der Tintling hat - unabhängig davon, dass "Tintling" an Tinte und Papier erinnern soll, also etwas mit Schreiben zu tun hat - seinen Namen von den Tintlingen, Coprinus, einer artenreichen Gattung der Blätterpilze. Die Lamellen eines Teiles dieser Arten zerfließen bei der Reife tintenartig. Aus dieser sporenhaltigen, normalerweise zur Erde tropfenden Flüssigkeit hat man in früherer Zeit dokumentenechte Tinte hergestellt, oft mit Nelkenöl als Konservierungsmittel. Die in dieser Tinte enthaltenen Sporen sind auch 100 Jahre nach dem Verfassen des Schriftstückes noch einer bestimmten Tintlings-Art zuzuordnen. Für die Bereitung der Tintling-Tinte kommen hauptsächlich größere und häufige Arten wie der Schopftintling und der Faltentintling in Betracht, aber auch andere Tintlinge, wie z.B. der kleinere, dafür oft massenhaft auftretende Glimmer-Tintling (Coprinus micaceus).

Weiterführende Literatur

  • Andreas Bresinsky: Wie gewonnen, so zerronnen - warum Tintlinge zerfließen. Der Tintling 46, Heft 1/2006. Seite 9-16.
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Der_Tintling aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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