Meine Merkliste
my.bionity.com  
Login  

Bruton-Syndrom



Das Bruton-Syndrom (auch Morbus Bruton genannt) ist eine besondere Form der Agammaglobulinämie. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von der Brutonschen Agammaglobulinämie. Bei Menschen mit dem Bruton-Syndrom bilden sich aufgrund eines Mangels an B-Lymphozyten keine Antikörper. Die Erkrankung wird X-chromosomal rezessiv vererbt. Die erhöhte Infektanfälligkeit äußert sich in durch Bakterien wie Staphylokokken, Streptokokken, Haemophilus influenzae hervorgerufene Erkrankungen. Die Abwehrreaktion gegenüber Viren, Pilzen, Protozoen und Mycobacterium tuberculosis (intakte zelluläre Abwehr durch unbeeinträchtigte T-Lymphozyten!) bleibt erhalten.

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Bruton-Syndrom aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Ihr Bowser ist nicht aktuell. Microsoft Internet Explorer 6.0 unterstützt einige Funktionen auf Chemie.DE nicht.