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Bruch-Membran



Die Bruch-Membran ist eine Grenzmembran zwischen der Choroidea (Aderhaut) und dem retinalen Pigmentepithel (RPE) des Auges. Ihre zentrale Aufgabe ist die Vermittlung des Transports von Nährstoffen und Flüssigkeit zwischen dem RPE und der Choriocapillaris.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Sie wurde nach ihrem Entdecker Karl Wilhelm Ludwig Bruch (* 1. Mai 1819 in Mainz; † 4. Januar 1884 in Heppenheim) benannt.

Struktur

Die Bruch-Membran ist aus fünf Schichten aufgebaut (von außen nach innen):

Pathophysiologie

Im Laufe der physiologischen Alterung verändert sich die Bruch-Membran. Es kommt es zu einer Veränderung der Proteinzusammensetzung und zu einer Verdickung der Membran. Darüber hinaus entstehen im Grenzbereich zwischen Pigmentepithelschicht und der Bruch-Membran Ablagerungen ("Drusen", "basal laminar deposits"). Diese Veränderungen sind wahrscheinlich an der Entstehung altersabhängiger Netzhauterkrankungen beteiligt.

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Bruch-Membran aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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