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Blutserum



Unter Blutserum, auch kurz nur Serum genannt, versteht man jenen flüssigen Anteil des Blutes, den man erhält, wenn man aus einer geronnenen Blutprobe durch Zentrifugieren die zellulären Bestandteile (rote und weiße Blutkörperchen) abtrennt, die mit den Blutplättchen und den Gerinnungsfaktoren zu einem sogenannten Blutkuchen verbacken sind.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Dieser Überstand enthält bis auf die schon verbrauchten Gerinnungsfaktoren alle üblicherweise in der Blutflüssigkeit gelösten Stoffe. Durch das gelöste Bilirubin ist es gelblich gefärbt. Das Blutserum entspricht also dem Blutplasma abzüglich der Gerinnungsfaktoren (vor allem Fibrin bzw. Fibrinogen).

Die physiologische Serumosmolarität (Isotonie) beträgt beim Menschen 281-297 mosmol/L.

Es enthält zu 91 % Wasser und zu 7 % Proteine (Albumine und Globuline). Die restlichen 2 % machen Elektrolyte, Nährstoffe und Hormone aus.

Aufgabe des Blutserums ist es, Nähr- und Abfallstoffe, Antikörper, Hormone und Wärme zu transportieren.

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Blutserum aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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