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Barorezeptor




 weder hier noch in wetterfühligkeit ist der zusammenhang mit einer studie ect belegt, wenn bitte gemäß WP:WEB--Flyingtrigga 14:20, 10. Sep. 2007 (CEST)

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Im menschlichen Körper registrieren Barorezeptoren (Drucksinneskörperchen) den Druck des fließenden Blutes auf die Gefäßwände. Als Mechanorezeptoren werden sie durch Dehnung der Gefäßwand aktiviert. Das Maß ihrer Aktivität, d.h. die Frequenz der gesendeten Signale ist abhängig vom Grad der Gefäßwanddehnung. Ihre Impulse gelangen zur Medulla oblongata, einer Teilstruktur des Zentralnervensystem (ZNS). Dort verursachen sie eine Hemmung (Inhibition) von Neuronen, deren Aufgabe die Erhöhung der Pulsfrequenz (die Anzahl der Herzschläge pro Minute) ist. Aktive Barorezeptoren verhindern daher eine Erhöhung der Pulsfrequenz.

Barorezeptoren befinden sich in den Gefäßwänden der Aorta und der meisten weiteren Schlagadern. Ihre Aufgabe ist es, den arteriellen Blutdruck auf einem konstanten Niveau zu halten und so die bedarfsgerechte Blutversorgung der einzelnen Organe zu gewährleisten. Fällt beispielsweise der Blutdruck (z.B. beim hypovalämischen Schock), nimmt die Dehnung der Aortenwand ab und die Aktivität der Barorezeptoren sinkt. Als Folge nimmt auch die Frequenz ihrer Signale an die Medulla oblongata ab. Die Neuronen der Medulla oblongata senden nun, nach dem Wegfall der Barorezeptor-vermittelten Inhibition, Signale zum Herzmuskel, zum Schrittmacher und an verschiedene Venen und Arterien des Körpers.

Als Reaktion auf diese Signale beschleunigt sich die Pulsfrequenz. Dies erhöht die Menge des vom Herzen ausgegebenen Blutes. Die Arteriolen und Vene ziehen sich zusammen, es fließt weniger Blut zu nicht lebensnotwendigen Organen. Durch diese beiden Reaktionen kehrt der Blutdruck in den Arterien rasch zum Normalwert zurück.

Barorezeptoren sollen im Zusammenhang mit Wetterfühligkeit stehen.

 
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