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-omik



-omik (griechisch -ομική, weiblich; englisch -omics) macht als adjektivische Nachsilbe Teilgebiete der modernen Biologie kenntlich, die sich mit der Analyse von Gesamtheiten ähnlicher Einzelelemente beschäftigen.

In der Proteomik beschäftigt man sich beispielsweise mit dem Proteom (englisch: proteome), der Gesamtheit aller Proteine, die zu einem definierten Zeitpunkt in einer Zelle, einer Zellgruppe, einem Organ oder einem Organismus vorliegen. Analog wird die Gesamtheit der Gene eines Organismus als Genom bezeichnet, das Fachgebiet zu dessen Erforschung entsprechend Genomik.

Das Ziel der Systembiologie ist, ein integriertes Bild aller regulatorischen Prozesse über alle Ebenen, vom Genom über das Proteom, zu den Organellen bis hin zum Verhalten und zur Biomechanik des Gesamtorganismus zu bekommen.

Einige der gebräuchlichsten Begriffe sind in der Tabelle aufgeführt. Allerdings gibt es inzwischen eine Vielzahl weiterer Begriffsschöpfungen, die allerdings kaum Eingang in den deutschen Wortschatz gefunden haben: zum Beispiel Interactome-Interactomics, Toponome-Toponomics, Physiome-Physiomics.

Liste der Fachgebiete

Fachgebiet Gesamtheit Einzelelement


Genomik Genom Gen
Metabolomik Metabolom Metabolit (Stoffwechselprodukt)
Proteomik Proteom Protein
Systeomik Wirkungsgefüge Übertragungsglied
Transkriptomik Transkriptom Transkript (mRNA)
Glykomik Glykom Glykose
Fluxomik Fluxom katalysierte Stoffumsetzungn und ihre Geschwindigkeit
Interaktomik Interaktom Interaktion von Molekülen

Siehe auch

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel -omik aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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