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William Gull



 

Sir William Withey Gull (* 31. Dezember 1816 in Colchester, Essex; † 29. Januar 1890 in London) wurde verdächtigt, Jack the Ripper gewesen zu sein.

Die Familie, in die William Gull geboren wurde, war arm. Er hatte aber das Glück, mit dem Chef des Guy's Hospitals in London einen vermögenden Förderer zu finden. So studierte er Medizin in London und schloss im Jahre 1841 seine Studien ab.

Er wurde Professor und lehrte am Guy's Hospital. Nachdem er den Thronfolger, der unter Typhus litt, erfolgreich behandelt hatte, wurde er sowohl geadelt als auch königlicher Leibarzt.

Als er starb, hinterließ er ein enormes Vermögen. Im Jahre 1976 veröffentliche Stephen Knight ein Buch, in dem er die These aufstellte, dass Sir William Gull die Morde von Jack the Ripper begangen habe. Diese These ist bis heute weder bewiesen noch widerlegt worden. Allerdings war Gull 1888 (Zeitraum der Rippermorde) 72 Jahre alt und hatte schon einen Schlaganfall hinter sich. Insofern scheint diese Theorie mehr als zweifelhaft.

Literatur

  • Hendrik Püstow / Thomas Schachner: Jack the Ripper. Anatomie einer Legende, Militzke Verlag, 2006, ISBN 3-86189-753-9
 
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