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Thomas Willis



  Thomas Willis (* 27. Januar 1621 in Great Bedwyn, Wiltshire; † 11. November 1675 in London) war ein englischer Arzt und gilt als einer der Begründer der Anatomie des Nervensystems. Er entdeckte unter anderem den nach ihm benannten Arterienring (Circulus arteriosus cerebri) zur Blutversorgung des Gehirns. Er starb an einer Lungenentzündung.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Mit seinem 1664 erschienenen Werk Cerebri anatome lieferte er erstmals eine detaillierte Beschreibung des Gehirns und der Nerven, illustriert wurde das Werk von Christopher Wren. Willis prägte den Begriff Reflexantwort. Außerdem führte er die heute noch gültige Nummerierung der Hirnnerven ein. Weitere wichtige Strukturen, die Willis erstmals beschrieb sind: Corpus striatum, optischer Thalamus, Pons und Corpus mamillare.

In seinem 1666 in London gedruckten Buch A Plain and Easy Method for Preserving those that are Well from the Infection of the Plague, and for Curing such as are Infected. warnt er vor exzessivem Alkoholgenuss, empfiehlt aber moderates Trinken.

Werke

 

  • Cerebri anatome: cui accessit nervorum descriptio et usus (1664)
  • Pathologiae Cerebri et Nervosi Generis Specimen (1667)
  • De Anima Brutorum (1672)
 
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