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Stressor



Als Stressoren, zu deutsch Stressfaktoren, werden alle inneren und äußeren Reizereignisse bezeichnet, die eine adaptive Reaktion erfordern. Der Organismus teilt die auf ihn einwirkenden Reize in positive und negative ein. Alles, was nützlich, angenehm, befriedigend ist, wird positiv gewertet.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Nach einem Konzept von Hans Selye unterscheidet man zwei Arten von Stress:

Negative Stressoren (Distress)

Negativ sind diejenigen Reize, die als unangenehm, bedrohlich oder überfordernd gewertet werden. Dies sind die meisten Stressoren. Stress wird erst dann negativ, wenn er häufig auftritt und kein körperlicher Ausgleich erfolgt. Durch die dauerhaft erhöhten Blutfettwerte können Arterienverkalkungen auftreten.

Distress führt zu einer stark erhöhten Anspannung des Körpers und damit zu einer Abnahme der Aufmerksamkeit und Leistungsfähigkeit.

Positive Stressoren (Eustress)

Es können aber auch positive Reize zum Stressor werden, die zu plötzlich oder zu zahlreich oder zu intensiv auftauchen, und mit denen man momentan nicht umzugehen weiß. Der Stressor ist zwar belastend, befähigt den Körper jedoch zu einer Adaptionsreaktion. Man weiß aber, dass der Körper Eustress benötigt, um zu funktionieren.

Eustress führt dazu, dass die Anspannung des Körpers soweit ansteigt, bis die maximale Aufmerksamkeit erreicht wird.

Gruppen

  • Life-events (lebensverändernde Ereignisse)
  • daily hassels (kleine/tägliche Ärgernisse)
  • traumatische Ereignisse
  • chronisch gesellschaftlich bedingter Stress
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Stressor aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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