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Star-Aktivität



Die Star-Aktivität oder star activity beschreibt in der Molekularbiologie die Fähigkeit eines Restriktionsenzyms, unter speziellen Bedingungen an die DNA an anderen als den Standarderkennungssequenzen zu binden und diese zu spalten. Eine Star-Aktivität senkt somit die Selektivität eines DNA-Verdaus mit einem Restriktionsenzym und stellt somit ein wesentliches Problem in der Molekularbiologie dar. Eine Star-Aktivität konnte für eine Vielzahl an Restriktionsenzymen gefunden werden, unter anderem für EcoRI, EcoRV, HindIII und TaqI. Sie kann insbesondere bei Abweichungen von den Standardbedingungen, wie z. B. zu hohe Glycerolkonzentration (> 5 %), organische Lösungsmittel, zu hoher pH-Wert und einer zu hohen Enzymkonzentration (> 100 U / µg DNA), auftreten.

 
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