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Sporenabdruck



Einen Sporenabdruck zu erstellen ist in der Mykologie ein übliches Verfahren, um die sichere Identifikation von (Pilzen) über ihre Fruchtkörper zu unterstützen.

Verfahren

  Grundlegend geht es bei einem Sporenabdruck darum, die von einem aufgefalteten Pilz kontinuierlich abgesonderten Sporen auf einer geeigneten Unterlage einzufangen. Hierzu gibt es mehrere Methoden, die je nach späterer Verwendung der Sporen variieren.

Für die einfachste Methode wird ein weißes (oder je nach Verdacht auf die Sporenfarbe auch kontrastfarbiges) Blatt Papier als Unterlage verwendet. Vom Fruchtkörper wird der Stiel entfernt und mit den Lamellen/Röhren nach unten auf die Unterlage gelegt. Ein ausreichend großes Glas sollte nun über den gesamten Fruchtkörper gestülpt werden, um die Verwehung der Sporen und das Austrocknen zu verhindern. Um die Austrocknung weiter zu unterbinden, kann das Glas vorher von innen befeuchtet werden.

Der Sporenabdruck zum mikroskopieren wird idealerweise gleich auf dem Objektträger oder einer Glasplatte erstellt. Das erleichtert den späteren Transfer auf den endgültigen Träger.

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Sporenabdruck aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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