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Spondylodese



Spondylodese (Wirbelkörperverblockung) ist eine Operation zur Versteifung von 2 oder mehr Wirbelkörpern, meist der Hals- oder Brustwirbelsäule, aber auch der Lendenwirbelsäule. Diese Art der Operation dient der Behebung oder der Verhütung einer Instabilität der Wirbelsäule, wie sie z. B. beim Wirbelgleiten auf Grund einer Spaltbildung im Wirbelbogen vorliegt.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Um Festigkeit zu garantieren, werden Schrauben in die Wirbelkörper eingesetzt, die über Stangen oder kleine Metallplatten miteinander verbunden sind. In den Bandscheibenzwischenraum werden dabei oft Knochenspäne eingebracht, um eine spätere knöcherne Verbindung der Wirbelkörper herbeizuführen. Problematisch ist die Bildgebung nach Spondylodese, wenn Stahlimplantate eingesetzt werden, da postoperative Verlaufskontrollen mittels MRT durch Artefaktbildungen erheblich erschwert werden. Wird das teuere Titan als Implantat eingesetzt sind auch nach der Operation Computertomografien- und Magnetresonanztomografien in hoher Qualität möglich.

Das Beispiel zeigt einen Zustand nach Spondylodese der zwei untersten Lendenwirbelkörper mit dem ersten Sakralwirbel 2 Jahre nach der Operation. Der Bandscheibenzwischenraum LWK IV und V ist bereits knöchern überbrückt (ankylosiert), bei LV/SI fehlt diese knöcherne Durchbauung. Wenn alle verblockten Wirbelkörper stabil knöchern miteinander verbunden sind kann das Spondylodesematerial entfernt werden.

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Spondylodese aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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