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Pneumokoniose



  Die Pneumokoniose oder auch Staublunge entsteht durch die Inhalation von Staub unter Ablagerung von festen, anorganischen oder – seltener – organischen Teilchen in Bronchien, Lymphknoten und/oder Parenchym, die Veränderungen der Lunge bewirken. Dies kann sowohl mit als auch ohne Funktionsstörung geschehen.

Die Art, Menge, Größe und fibroplastische Reizwirkung der Staubpartikel beeinflusst die Symptomatik und den Verlauf der Krankheit ebenso wie die Expositionsdauer und die individuelle Resistenz.

  1. Die „maligne“ (bösartige) Pneumokoniose ist durch eine fortschreitende Fibrose gekennzeichnet, die zu Funktionseinschränkungen führen, v. a. Silikose, Asbestose, Talkose, evtl. Anthrakose.
  2. Zu der „benignen“ (gutartige) Pneumokoniose zählen die inaktive Speicherung und/oder entzündl.-allergische, manchmal fibrös-nodösen Veränderungen bei z. B. Aluminiumstaublunge, Bagassosis, Berylliose, Byssinose und Eisenstaublunge.

Die Pneumokoniose wird in den meisten Ländern als entschädigungspflichtige Berufskrankheit gewertet.

Die Silikose ist derzeit die häufigste Pneumokoniose. Diese werden bei der Bewertung, Klassifikation und Entschädigung als Berufskrankheit gleich behandelt, so dass sie in einigen Ländern – laut dem Komitee für Gesundheitsschutz der Europäischen Kommission – unter der allgemeinen Bezeichnung „Silikose“ zusammengefasst werden.

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Pneumokoniose aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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