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Partial Thromboplastin Time



Die Partial Thromboplastin Time (PTT, partielle Thromboplastinzeit) ist ein Test zur Kontrolle des endogenen (besser intrinsischen) Blutgerinnungssystems. Sie ist ein wichtiger Kontrollparameter bei einer Heparin- oder einer thrombolytischen Therapie sowie für die Erkennung von Gerinnungsstörungen.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Durchführung

Zur Messung der PTT wird im Labor an zuvor haltbar gemachtem Citratblut die Gerinnung durch Zugabe von partiellem Thromboplastin (Plättchenfaktor 3, einem proteinfreien Phospholipidextrakt), einer oberflächenaktiven Substanz (z.B.Kaolin) und Calciumionen wieder in Gang gesetzt und die Zeit bis zum Eintreten der Gerinnung ermittelt.

Der Normalwert liegt beim gesunden Menschen unter 38 Sekunden.

Die PTT ist verlängert u.a. bei

  • einem Mangel an Gerinnungsfaktoren I, II, V, VIII-XII (Hämophilie)
  • einer Heparin-Therapie

Dagegen haben Abweichungen der Thrombozytenzahl keinen Einfluss auf die PTT, da der von den Thrombozyten stammende Plättchenfaktor 3 extra hinzugegeben wird.

Eine verkürzte PTT ist ohne klinische Bedeutung.

Siehe auch: Quickwert, Thrombinzeit, Plasma Thrombin Zeit

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Partial_Thromboplastin_Time aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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