Meine Merkliste
my.bionity.com  
Login  

Organdosis



Die Organdosis dient zur Ermittlung der Strahlenbelastung des Menschen. Ähnlich wie die Äquivalentdosis berücksichtigt sie durch die Strahlungs-Wichtungsfaktoren die unterschiedliche Wirkung der verschiedenen Arten ionisierender Strahlung auf das menschliche Gewebe. Im Unterschied zur Äquivalentdosis beinhaltet die Organdosis jedoch die tatsächlich in einem einzelnen Organ, Gewebe oder Körperteil absorbierte mittlere Energiedosis. Wohingegen die Äquivalentdosis ein abstrakterer, mehr allgemeiner Begriff ist, und sich auf die im so genannten ICRU-Weichteilgewebe absorbierten Energiedosis bezieht, einem standardisierten Phantom-Gewebe fester Zusammensetzung. Aus den einzelnen Organdosen wird mit Hilfe der Gewebe-Wichtungsfaktoren die effektive Dosis berechnet.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Die Organdosis HT,R ist das Produkt aus der mittleren durch eine Strahlungsart R hervorgerufenen und in einem Organ, Gewebe oder Körperteil T absorbierten Energiedosis DT,R einerseits und dem Strahlungswichtungsfaktor wR andererseits:

H_{T,R} = w_R \cdot D_{T,R}


Besteht die Strahlung aus Arten und Energien mit unterschiedlichen Werten für wR, so werden die einzelnen Beiträge addiert. Für die Organdosis HT gilt dann:

H_T = \sum_{R} w_R \cdot D_{T,R}
Bitte beachten Sie den Hinweis zu Rechtsthemen!
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Organdosis aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Ihr Bowser ist nicht aktuell. Microsoft Internet Explorer 6.0 unterstützt einige Funktionen auf Chemie.DE nicht.