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Natriumtartrat



Strukturformel der Ionen
2 Na+
Allgemeines
Name Natriumtartrat
Andere Namen Weinsäure Dinatriumsalz, E 335
Summenformel C4H4O6Na2
CAS-Nummer 6106-24-7
Kurzbeschreibung farblose Kristalle
Eigenschaften
Molmasse 194,08 g/mol
Aggregatzustand fest
Dichte 1,82 g/cm³
Schmelzpunkt 57 °C
Siedepunkt  ? °C
Dampfdruck  ? Pa (x °C)
Löslichkeit gut in Wasser (290 g/L bei 20 °C), nicht in unpolaren Lösungsmitteln wie Ethanol, Chloroform
Sicherheitshinweise
Gefahrensymbole
keine
R- und S-Sätze

R: ?-?
S: ?-?

MAK nicht festgelegt
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Natriumtartrat ist das Natriumsalz der Weinsäure. Es kommt in gebundener Form in vielen Früchten vor.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Herstellung

Natriumtartrat wird in der Regel aus natürlicher Weinsäure hergestellt, die ihrerseits aus Weinstein aus Weinrückständen hergestellt wird, der zuerst mit Kalkmilch und dann mit Schwefelsäure versetzt wird.

Verwendung

Da seine Kristallstruktur eine sehr eng festgelegte Menge an Wasser aufnimmt ist es ein verbreiteter primärer Standard für das Karl-Fischer-Verfahren, ein verbreitetes Verfahren zur quantitativen Wasserbestimmung durch Titration.

Mono- und Di-Natriumtartrat der (natürlichen) L(+)-Weinsäure werden als Backtriebmittel, als Säuerungsmittel oder Säureregulator und auch als Ersatz für Kochsalz verwendet. Aufgrund der Eigenschaft von Tartraten mit Eisen- und Schwermetallionen stabile Komplexe zu bilden unterstützen sie die Wirkung von Antioxidationsmitteln und werden so auch als Komplexbildner eingesetzt. Es ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff der Nummer E 335 mit einer erlaubten Tagesdosis von 30 mg pro Kilogramm Körpergewicht zugelassen und gilt als solcher als unbedenklich.

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Natriumtartrat aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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