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Liposarkom



Ein Liposarkom ist ein bösartiger (maligner) Tumor des Fettgewebes. Das Liposarkom macht beim Menschen 20 % aller malignen Weichteiltumore (Sarkome) aus und entsteht häufig bei Männern über dem fünfzigsten Lebensjahr. Meist befindet sich der Tumor am Rücken, im Oberschenkel oder in der Bauchhöhle. Es entsteht nicht aus einem gutartigen Lipom.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Morphologie und Differenzierung

Liposarkome sind große, gelbliche und schleimige Tumore. Sie enthalten oft Verkalkungen.

Nach dem Grad der Ähnlichkeit mit dem Ursprungs-Fettgewebe unterteilt man:

  • Hoch differenziertes Liposarkom: noch sehr gut differenziert, deshalb kann es mit normalem Fettgewebe verwechselt werden
  • Myxoides Liposarkom: schleimiges Stroma (myxoid) in denen Fettzellen (Lipoblasten) liegen, gering bösartig, Strahlensensibel
  • Rundzelliges Liposarkom: hoch maligne, geringe Differenzierung
  • Pleomorphes Liposarkom: hoch maligne,unterschiedlich geformte Tumorzellen, 5-Jahre-Überlebensrate unter 20 %
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Liposarkom aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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