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Landry-Paralyse



Klassifikation nach ICD-10
G61.0 Guillain-Barré-Syndrom
ICD-10 online (WHO-Version 2006)

Als Landry-Paralyse oder auch Landry-Kussmaul-Syndrom wird eine sich rasch entwickelnde Polyradikulitis mit aufsteigenden schlaffen Lähmungen bezeichnet. Es handelt sich um eine Verlaufsform des Guillain-Barré-Syndroms.

Die Bezeichnung geht auf den französischen Arzt Jean-Baptiste-Octave Landry de Thézillat (1826 – 1865) zurück, der 1859 gleichzeitig mit dem deutschen Internisten Adolf Kussmaul (1822-1902) eine sich schnell entwickelnde Form der Polyradikulitis mit innerhalb von wenigen Tagen entstehenden schwersten Lähmungen beschrieb.[1][2]

Literatur

  1. Landry de Thézillat: Traité complet des paralysies. T. I. Paris, Masson, 1859.
  2. Kussmaul: Zwei Fälle von Paraplegie mit tödlichem Ausgang ohne anatomisch nachweisbare oder toxische Ursache. Erlangen, 1859
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