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Knöchel-Arm-Index



Der Knöchel-Arm-Index wird durch Blutdruckmessung und Dopplersonographie ermittelt. Die Ermittlung des Knöchel-Arm-Indexes erfolgt zur Abschätzung des gesamten kardiovaskulären Risikos und bei Patienten mit arterieller Verschlusskrankheit zur Beurteilung der hämodynamischen Kompensation und zur Verlaufsbeurteilung.

Durchführung

Dazu wird nacheinander eine Blutdruckmanschette weit unten an beiden Unterschenkeln und an beiden Oberarmen angelegt und auf einen Druck aufgepumpt, der über dem systolischen Druck liegen muss. Mit der Dopplersonde wird über einem Gefäß distal der Blutdruckmanschette beim Reduzieren des Drucks bestimmt, ab wann wieder Blut fließt.

Auswertung

Der Knöchel-Arm-Index ist der Quotient aus den am Unterschenkel und am Oberarm gemessenen Werten. Ein Quotient von unter 0,9 gilt als eindeutig auffällig, ein Quotient zwischen 0,9 und unter 1,0 liegt im Graubereich. Werte von deutlich über 1,3 weisen auf eine besondere Art der Gefäßverkalkung hin (Mediasklerose). Da pro Bein über zwei verschiedenen Gefäßen je ein Wert gemessen wird, ist es derzeit üblich, zur Bildung des Quotienten den höheren der beiden Werte heranzuziehen.

Messbeispiel

Messung am Oberarm 120 mmHg, Messung am Unterschenkel 50 bzw. 60 mmHg. Der Knöchel-Arm-Index beträgt dann 0,5.

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