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Klaue (Biologie)



 Als Klauen bezeichnet man die verhornten Zehen der Wiederkäuer und der Schweine. In der Regel sind die dritte und vierte Zehe zu Klauen ausgebildet, während die restlichen zurückgebildet sind.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

In der Jägersprache werden die Klauen des wiederkäuenden Haarwildes und des Wildschweins als Schalen bezeichnet. Davon abgeleitet werden diese Wildarten unter dem Begriff Schalenwild zusammengefasst. Das höher am Lauf sitzende kleine Schalenpaar der 2. und 5. Zehe wird Geäfter (auch: Afterklauen, Oberklauen) genannt. Beim Wildschwein ist das Geäfter deutlich ausgeprägt. Daher ist es in der Fährte stets abgedrückt. Beim übrigen Schalenwild ist das Geäfter in der Fährte nur sichtbar, wenn der Lauf tief einsinkt. Das ist beim flüchtigen Wild häufig der Fall, aber nur selten beim ruhig ziehenden Wild. Außer bei den Schweineverwandten sind die Afterklauen keine Zehen sondern nur Hornkappen unter den Fesseln ohne knöcherne Grundlage, die aber bei fehlender Abnutzung sehr lang werden können.

 Zudem werden als Klaue auch die Extremitäten beim Haarraubwild und bei den Raubvögeln bezeichnet.


Siehe auch

Ausschuhen

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Klaue_(Biologie) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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