Meine Merkliste
my.bionity.com  
Login  

Kauterisation



Bei der Kauterisation oder Kauterisierung (griech.) wird Gewebe durch den Kauter oder chemische Mittel (Ätzmittel) zerstört. Dadurch kann z. B. eine Blutung gestoppt werden oder eine gutartige Wucherung entfernt werden. Neuerdings experimentieren amerikanische Militärärzte mit Kauterisierung in tiefereren Gewebsschichten durch starke Ultraschallwellen, um innere Blutungen ohne chirurgischen Eingriff vorübergehend zu stoppen.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Der Kauter (griech. Verbrenner, Brenneisen) ist ein chirurgisches Instrument zum Kauterisieren, das heute als Elektrokauter in Form einer feinen, durch elektrischen Strom erhitzten Drahtschlinge zum Einsatz kommt. Im Wesentlichen dient der Kauter während einer Operation zur Blutstillung oder zum Schneiden. Die entsprechende Operationstechnik ist die Elektrokaustik.

Synonym wird für die Kauterisation mittels Elektrokauter oft der Begriff Diathermie gebraucht.

Siehe auch

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Kauterisation aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Ihr Bowser ist nicht aktuell. Microsoft Internet Explorer 6.0 unterstützt einige Funktionen auf Chemie.DE nicht.