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Inlay (Zahnmedizin)



   

Ein Inlay (engl. = Einlagefüllung) ist eine im zahntechnischen Labor hergestellte Zahnfüllung, die in der Zahnmedizin eingesetzt wird, i. d. R. um Kariesfolgen zu behandeln.

Ein Inlay kann aus verschiedenen Materialien, wie Gold, Keramik, galvanische Keramik (Kombination aus Gold und Keramik), neuerdings Titan und gelegentlich auch Kunststoff hergestellt werden. Unter allen zur Zeit zur Verfügung stehenden Materialien ist der Werkstoff Gold bisher unerreicht bezüglich seiner Langlebigkeit und Mundbeständigkeit. Das Inlay wird in der Regel im Seitenzahnbereich präpariert und ersetzt Teile der Kaufläche, jedoch nicht die Höcker des Zahnes. Elementar bei der Behandlung ist die vollständige Entfernung der Karies. Der Problembereich bei der Herstellung ist die sogenannte Präparationsgrenze, der Bereich, der den präparierten Teil vom unpräparierten trennt. Bei Gussfüllungen ist durch spezielle Präparationen, u. a. ein Federrand, oder das Schnitzen scharfer Kanten und Winkel (Tuckertechnik), sowie die dadurch gegebene Möglichkeit des Finierens ein optimaler Randschluss möglich, was eine Haltbarkeitszeit von zum Teil weit über 20 Jahren möglich macht. Zweiflächige und dreiflächige Inlays (OD-, MO-, oder MOD-Inlay) können auch als Brückenanker Verwendung finden. Dadurch wird der Pfeilerzahn wesentlich geschont im Vergleich zu einer Vollkrone. Die Perfektion von Goldinlays wird nur noch durch Goldhämmerfüllungen (Blattgoldfüllungen) übertroffen.

Nähere Informationen zur Goldinlaytechnik und der Lebensdauer sind zu erfahren auf der Webseite der R.V.Tucker Akademie[1]

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Inlay_(Zahnmedizin) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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