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Hyperämie



  Eine Hyperämie ist ein übermäßiges Blutangebot in einem Organ oder Gewebe, meistens bedingt durch Gefäßweitstellung. Eine Hyperämie ist das Gegenteil einer Ischämie oder Anämie.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Eine Hyperämie entsteht durch eine Reizung. Dies kann endogen als Entzündungsvorgang im Rahmen einer Infektion vorkommen oder bei Anomalien des Blutkreislaufs. Ein exogenes Auftreten ist durch körperfremde Reizstoffe möglich. In der Haut entsteht beispielsweise eine Hyperämie, nachdem eine durchblutungsfördernde Salbe aufgetragen wurde. Dies wird unter anderem zur Arterialisierung des Blutes bei der kapillären Blutgasanalyse angewandt.

Eine reaktive Hyperämie entsteht bei der Messung der maximalen Durchblutung, durch Stauung des Blutflusses mit einer Blutdruckmanschette und anschließende Verringerung des Manschettendruckes. Nach einem Kältereiz kann es zur reaktiven Hyperämie kommen. Im Rahmen des Morbus Raynaud kann es häufig zu einer schmerzhaften Hyperämie kommen.

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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Hyperämie aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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