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Hämolymphe



Die Hämolymphe ist die Körperflüssigkeit der Arthropoden (Gliederfüßer) und vieler Mollusken (Weichtiere). Diese Leibeshöhlenflüssigkeit enthält Plasma und die Blutzellen. Die Hämolymphe dient unter anderem dem Transport von Nährstoffen, dem Temperaturausgleich und dem Verschluss von Wunden.

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Hämolymphtransport

Bei einem Querschnitt durch Insekten kann man 3 grundsätzliche Abschnitte unterscheiden: den Perikardialsinus, den Periviceralsinus und den Perineuralsinus. Im Perikardialsinus befindet sich das Rückengefäß, dessen abdominaler Teil als Herz bezeichnet wird, welches caudal geschlossen ist. Das Abdomen übernimmt die Rolle einer Druckpumpe. Im Anschluss an das Herz folgt die Aorta. Dieses Rücken (od. Dorsal-) gefäß besitzt pro Segment je 1 Paar seitliche Öffnungen, über welche Hämolymphe ins Herz einstömt (=Einström-Ostien). Das Herz zeichnet sich durch quergestreifte Muskelfasern aus, die eine peristaltische Kontraktionswelle ermöglichen und so die Hämolymphe von hinten nach vorn pumpen. Das dorsale Diaphragma trennt den Perikardialsinus vom Perivisceralsinus. Ventral befindet sich der Perineuralsinus, in dem sich auch das Bauchmark befindet. Das ventrale Diaphragma trennt den Perineuralsinus vom Periviceralsinus und durch seine Kontraktion fließt die Hämolymphe wieder nach hinten.

Ventrales Diaphragma und Perineuralsinus kommen generell nur bei Insekten mit Bauchmark vor und hier nur bei wenigen Ordnungen.

 
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