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George Emil Palade



George Emil Palade (* 19. November 1912 in Iaşi, Rumänien) ist ein US-amerikanischer Forscher rumänischer Herkunft und Träger des Medizinnobelpreises 1974.

Palade wurde als Sohn eines Philosophieprofessors und einer Lehrerin in Iaşi geboren. Nach Ausbildungen in seiner Heimatstadt und in Buzău begann er 1930 mit dem Studium der Medizin an der Universität Bukarest, das er 1940 mit dem Doktortitel abschloss. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging er 1945 zu weiteren Studien in die USA. Dort traf er 1946 im Rockefeller-Institut in New York City auf Albert Claude, der ihn für die Arbeit mit dem Elektronenmikroskop begeisterte. 1952 erhielt er die US-amerikanische Staatsbürgerschaft.

Schwerpunkt seiner Arbeit waren elektronenmikroskopische Untersuchungen von Zellstrukturen wie Mitochondrien, Chloroplasten und dem Golgi-Apparat, 1953 lieferte er die erste Beschreibung der Ribosomen. Von 1958 bis 1973 war er Professor am Rockefeller-Institut. 1974 erhielt er gemeinsam mit Albert Claude und Christian de Duve den Medizinnobelpreis „für ihre Entdeckungen zur strukturellen und funktionellen Organisation der Zelle“.

Von 1973 bis 1990 war er Professor an der Universität Yale und ist seit 1990 an der University of California, San Diego tätig.

 
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