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Gastrokolischer Reflex



Der Gastrokolische Reflex ist ein Fachbegriff aus der Medizin. Man bezeichnet damit eine Reaktion des Dickdarmes auf eine Reizung des Magens. Auch andere Teile des oberen Verdauungstraktes können den gastrokolischen Reflex auslösen.

Der Name „Reflex“ ist nicht ganz korrekt, da es sich dabei nicht um einen typischen schnellen nervalen Reflex, sondern um eine langsam ablaufende Reizantwort handelt, die nicht nur über das Nervensystem, sondern wahrscheinlich auch hormonal gesteuert ist. Der gastrokolische Reflex ist besonders ausgeprägt am Morgen nachweisbar. Obwohl der Reflex wichtig für eine geregelte Darmentleerung ist, wurde er bislang relativ wenig systematisch beforscht. Der Reflex läuft unbewusst bei jeder Nahrungsaufnahme ab.

Typischer Ablauf

Durch Nahrungsaufnahme in den Mund werden Dehnungsrezeptoren im Mund, in der Speiseröhre und im Magen erregt. Diese Information wird über das vegetative Nervensystem an den Dickdarm weitergegeben. Dort werden starke Kontraktionen ausgelöst, die den Dickdarminhalt in den Enddarm vorschieben. Durch die Dehnung des Enddarmes kommt es dann zu Stuhldrang und zur Stuhlentleerung.

Untersuchungsmethoden

  • Befragung von Probanden
  • Beobachtung von Probanden
  • Ultraschall
  • Messung des Sphinkterdruckes am Enddarm
  • und einige mehr

Links

  • http://www.ksl.ch/GSD/KSL/Web/KSLwww.nsf/web/PatInfo-Ratgeber-nlz010504
  • http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/volltexte/2002/2873/pdf/diss02-65.pdf
 
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