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Ferguson-Reflex



Als Ferguson-Reflex bezeichnet man in der Medizin den Press-Reflex, der während der Geburt dazu dient, die Wehen zu unterstützen. Wenn das Kind während der Geburt den Damm aufdehnt, wird dieser Reflex über den Nervus pudendus ausgelöst. Die Gebärende atmet tief ein, verschließt dann die Stimmritze und presst mit Zwerchfell und Bauchmuskeln, um die Wehen (Kontraktion der Gebärmutter) zu unterstützen.

Der Ferguson-Reflex wurde erstmals 1941 vom kanadischen Mediziner James Kenneth Wallace Ferguson (* 1907) beschrieben.

Literatur

  • J. K. W. Ferguson: A study of the motility of the intact uterus at term. Surgical and Gynecological Obstetrics, 1941:73, S. 359-366.
 
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