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Erythrodermie



Unter Erythrodermie versteht man eine Rötung der Haut am gesamten Körper. Diese Erkrankung ist gekennzeichnet durch eine Entzündungsreaktion und Gefäßerweiterung der gesamten Haut. Folge ist ein Flüssigkeits-, Salz- und Eiweißverlust, der zusammen mit Folgeinfektionen lebensbedrohlich werden kann. Durch die Gefäßerweiterung kommt es zu einem Wärmeverlust und gesteigerter Kälteempfindlichkeit. Patienten mit Erythrodermie sind typischerweise sehr warm angezogen.

Die Erythrodermie ist keine eigenständige Erkrankung sondern ein Symptom, dass als Ursache verschiedene Erkrankungen haben kann. Abhängig von der Ursache der Hautrötung unterscheidet man zwei Formen der Erythrodermie: Die primäre Erythrodermie tritt beispielsweise bei Mycosis fungoides, Sezary-Syndrom, Alterserythrodermie des Mannes sowie dem Arzneimittelexanthem auf. Die sekundäre Erythrodermie kommt beispielsweise bei der atopischen Dermatitis und der Psoriasis vor.

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Erythrodermie aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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