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Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen



Die Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen (DSMZ) ist eine wissenschaftliche Einrichtung in der Leibniz-Gemeinschaft, die als Sammlung mehr als 14.000 Mikroorganismen, 900 Pflanzenviren und 550 menschliche und tierische Zellkulturen bereithält. Außerdem dient sie als Patenthinterlegungstelle für biologisches Material (6300 Kulturen und Organismen) gemäß den Richtlinien des Budapester Vertrags. Die DSMZ verfügt ausschließlich über Kulturen der Sicherheitsstufen 1 und 2.

Die DSMZ fungiert als Dienstleister für die universitäre, außeruniversitäre und industrielle Forschung, betätigt sich aber auch selbst wissenschaftlich im Rahmen ihrer sammlungsbezogenen Forschung.

Die Sammlung wurde 1969 als zentrale „Deutsche Sammlung von Mikroorganismen“ (DSM) unter der Schirmherrschaft der Gesellschaft für Strahlen- und Umweltforschung am Institut für Mikrobiologie der Universität in Göttingen gegründet. Seit 1987 hat die DSMZ ihren Sitz in Braunschweig. Sie befindet sich dort auf dem Gelände des Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI). Seit 1996 ist sie unter dem Kürzel DSMZ eine Serviceeinrichtung in der Leibniz-Gemeinschaft. Bei der DSMZ arbeiten zurzeit etwa 120 Wissenschaftler und technische Mitarbeiter. Geschäftsführer ist der Bakterien-Systematiker Erko Stackebrandt.

Die DSMZ gehört weltweiten Organisationen wie der "European Culture Collections Organisation" (ECCO), der "World Federation for Culture Collections" (WFCC) und der "Global Biodiversity Information Facility" (GBIF) an.

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Deutsche_Sammlung_von_Mikroorganismen_und_Zellkulturen aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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