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Coriandrin



 Coriandrin ist ein Bestandteil der ätherischen Öle des Korianders. Coriandrin wurde 1988 erstmals als hoch photoaktive Verbindung aus diesem Kraut isoliert und deshalb so benannt (Literatur s. 1.). Die Verbindung gehört in die Gruppe der Cumarinderivate mit der Bezeichnung Furanocumarine (Furanoisocumarine).

Die Substanz wurde neben anderen Furanocumarinen in den Früchten und den Blättern des Korianders gefunden. Letztere enthielten bis zu 45 μg/g Blätter. Es existieren wissenschaftlich fundierte Hinweise, wonach natürlich vorkommende Cumarine den Cytochrom P-450 abhängigen Stoffwechsel beeinflussen können.

Literatur

  1. Ceska,O., Chandhary,S., Warrington,P., Ashwood-Smith,M., Bushnell,G. and Pouton,G. (1988) Coriandrin, a novel highly photoactive compound isolated from Coriandrum sativum. Phytochemistry, 27, 2083–2087
  2. Kleiner, H.E., Suryanarayana, V.V., Miller, L., Johnson, W.H. Jr., Whitman, Chr. P. and DiGiovanni J. (2001) Oral administration of naturally occurring coumarins leads to altered phase I and II enzyme activities and reduced DNA adduct formation by polycyclic aromatic hydrocarbons in various tissues of SENCAR mice. Carcinogenesis, 49, 2689–2692
 
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