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Blau-Syndrom



Das Blau-Syndrom (englisch: Blau's syndrome, arthrocutaneouveal granulomatosis, granulomatous periorificial dermatitis, facial afro-caribbean childhood eruption FACE) ist eine vergleichsweise seltene Erbkrankheit, die vorwiegend bei afroamerikanischen Kindern vor der Pubertät auftritt. Die Menschen haben einen knötchenförmigen (papulösen) Hautausschlag im Gesicht, manchmal auch eine Aderhaut-Entzündung und Arthritis. Feingeweblich findet man bei der Untersuchung der Haut eine granulomatöse chronische Entzündung, die der Sarkoidose sehr ähnelt. Im Gegensatz zu dieser Erkrankung sind die Lungen beim Blau-Syndrom jedoch nicht beteiligt.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Die Erkrankung hat einen einfachen, autosomal-dominanten Erbgang. Auch ohne Behandlung verschwinden die Beschwerden nach einigen Monaten, spätestens Jahren von selbst. Gelegentlich werden Antibiotika eingesetzt.

Edward B. Blau, Direktor einer pädiatrischen Klinik in Marshfield, Wisconsin, beschrieb das Syndrom im Jahre 1985 erstmals.

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