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Ausscheidungsurographie



Die Ausscheidungsurographie ist eine Form der Röntgendarstellung der Nieren, der Ureteren und der Harnblase nach der Injektion eines Kontrastmittels in eine periphere Vene. Als Kontrastmittel werden Jod-haltige Medikamente benutzt. Dieses wird in die Armvene injiziert bzw. als Infusionsurographie zusammen mit 100ml NaCl infundiert. (Die Ausscheidungsurographie und die Infusionsurographie sind lediglich nähere Bezeichnungen des Begriffs: Urographie.) In der Folge wird das Kontrastmittel über die Nieren ausgeschieden und erlaubt somit eine röntgenologische Beurteilung ihrer Morphologie und der der ableitenden Harnwege einschließlich der Harnblase.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Früher wurde dieses Diagnoseverfahren sehr häufig in der Urologie angewendet. Teilweise wird es heute durch die besser verträgliche Sonographie ersetzt.

 
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